Sonntag, 9. Februar 2014

Analyse Mondnacht

Das Gedicht "Mondnacht" von Joseph von Eichendorff (1837) beschreibt die völlige Entspannung, die das lyrische Ich in dieser Nacht empfindet.
In der ersten Strophe beschreibt das lyrische Ich, dass es sehr leise und der Himmel wolkenlos sei. In der zweiten steht das lyrische Ich am Waldesrand und schaut über die Felder. Im Mondschein sieht es im Wind bewegende Ähren und hört die Wälder im sachten Wind rauschen. Daraufhin beginnt es in der dritten Strophe sich komplett zu entspannen und überlegt wie es sich wohl anfühlt zu sterben.

Das Gedicht besteht aus 3 Strophen mit jeweils 4 Versen. Jede Strophe bildet einen Kreuzreim, welcher in den beiden Außenstrophen unrein ist (V.1/3 "Himmel - [...]schimmer" und V.11/13 "spannte - Lande"). Bei dem Reimschema in jedem Vers handelt es sich um einen 3 hebigen Jambus. Außerdem bildet jede Strophe genau einen Satz. Zusätzlich dazu hat jede Strophe ein anderes Tempus. Die erste Strophe wurde im Konjunktiv I Perfekt, die zweite nur im Präteritum und die dritte im Konjunktiv I Präteritum verfasst. Somit beschreibt das lyrische Ich (siehe V.11 "meine") in der ersten und ditten Strophe seine Wahrnehmung subjektiv und in der zweiten Strophe objektiv.

In diesem Gedicht wurden viele rhetorische Mittel benutzt, wie drei Metaphern (V.1/2;3/4;11/12). Damit verdeutlicht das lyrische Ich seine subjektive Wahrnehmung der beobachteten Dinge und erklärt diese anschaulich. Hierfür benutzt es auch Personifikationen (V.1-4;5;9). In der ersten Strophe (V.1-4) vergleicht es Himmel und Erde mit Mann und Frau. In V. 5 beschreibt das lyrische Ich, dass der Wind seine Bahnen durch die Felder nimmt und vergleicht ihn hiermit mit einer Person. Darüber hinaus stellt es seine Seele als ein fliegendes Wesen dar, indem das lyrische ich das Wort "spannte" benutzt. Das bedeutet, dass es sich im Wind treiben lässt und geistig abschweift. Außerdem benutzt der Dichter verschiedene Enjambements. Diese findet man bei den Metaphern, um das Gedicht flüssiger lesbar zu machen. Schließlich verwendet Eichendorff in seinem Werk noch eine Synästhesie (V.7/8). Dabei verbindet er zwei getrennte Bereiche der Wahrnehmung, nämlich Akustik und Optik. Somit erscheint es, als könne das lyrische Ich die Wälder nur hören, weil die Nacht sternenklar ist. Deswegen kommt es zu einem akustischen Erlebnis, wie Eichendorff es nicht hätte besser machen können.

Sonntag, 19. Januar 2014

Abschied auf neudeutsch

Joseph von Eichendorff
Abschied (1810)

Auf Neudeutsch:
Abschied 2.0
Ich stehe gerne im Wald, in der unberührten Natur.
Um mich herum, wohin man nur sieht, befinden sich Bäume, Büsche, Sträucher, Blumen - der beruhigendste Ort auf der ganzen Welt.
Am Morgen wabern die Nebelschwaden des Morgentaus und die Sonne geht auf. Die Vögel fangen an den Morgen zu begrüßen, indem sie zwitschern.
Sofort vergisst man alles Leiden der Erde.
Um diese frühe Uhrzeit stehe ich ausgeschlafen auf.
Und finde im Wald meine Ruhe, mein seelisches Gleichgewicht.
Ich muss den Wald verlassen und in die Stadt gehen, wo ich niemanden kenne und alles neu sein wird für mich.
Dort wartet das richtige Leben auf mich, sowie der Ernst des Alltages. Dort werde ich nicht mehr einsam sein.
Aber ich besitze immer die Erinnerung an den Wald und werde in schlechten Zeiten wieder zu mir finden können.

Donnerstag, 16. Januar 2014

Foto aus dem Zimmerfenster

Das ist mein Blick aus meinem Zimmerfenster:

Links sieht man normalerweise noch das Einkaufszentrum,
aber es passte nicht mehr auf das Bild...

Wenn die Aufgabe war/ist aufzuschreiben, was man mit diesem Bild verbindet, findet man hier meine Assoziationen dazu:
- Das Gebäude links, ist die Kirche St. Maria Heimsuchung.
Dort habe ich meine Erstkommunion gefeiert,
sowie einmal im Jahr die Geburt Christi.
- Davor findet man den Pfarrsaal, den man zum Feiern mieten kann
(einmal im Monat darf ich mir von 19.00 - 03.00 die neuen aktuellen Hits anhören)
Dort hat meine Mutter auch vor kurzem ihren Geburtstag gefeiert
- Unten links ist unser Garten, mit dem demontierten Klettergerüst
(das Ding mit dem Vogelhaus drauf)
Ich habe mit meinem Vater das Klettergerüst in den Herbstferien halbiert (obere Hälfte ab), da es sehr morsch war.
Im unteren Bereich sind noch Holzstapel, da wir häufig mit unseren Nachbarn ein Feuer machen und dazu Stockbrot essen.
Hinter dem zweiten großen Baum (der Muschelzypresse) steht unsere Schaukel, die da schon steht seit ich denken kann. Meine Schwester und ich haben sie früher häufig benutzt, aber mit der Zeit immer weniger.
Links neben der Schaukel (hinter dem großen linken Baum steht unsere ehemalige Detektivhütte (dort haben wir mit den Nachbarskindern immer Detektiv gespielt.)
- Auf den beiden rechten Straßenseiten sind unsere Nachbarn, mit denen wir uns sehr gut verstehen (und mit deren Kindern ich mich häufig getroffen habe)

Samstag, 11. Januar 2014

Urlaubsresümee in Gedichtform

Im letzten Urlaub flogen wir in die USA,
Genaugenommen nach Florida.
Dort waren wir in Naples, Miami und auf Key West,
Die Schönheit dieser Insel gab uns den Rest.

Ich sehe schon, ich schweife ab,
Und erzähle von unserem Aufenthalt in Naples, nicht zu knapp.
Schon Meilenweit entfernt konnte man die Skyline sehen.
Wir fuhren in die große Stadt hinein.
Und brachten unser Auto auf 'nem Parkplatz direkt zum stehen.
Als wir ausstiegen fühlten wir uns sofort klein.

Schon von außen war Naples sehr eindrucksvoll,
Aber von innen war die Stadt einfach toll.
An jeder Ecke stand ein Glas-Hochhaus,
Was für uns darstellte ein Augenschmaus.

Wir gingen in ein paar Läden und einem Publix hinein,
Gingen schnell wieder raus, denn die Preise waren groß,
Aber unser Budget war klein.

Wir wollten was essen, einen Salat oder so,
Ein Salatkopf für sieben Dollar, da bekamen wir 'nen Stoß
Am Abend saßen wir also da, in einem Pizza Hut.

Wir waren nur froh,
Dass alles lief glatt.
Da saßen wir also und warteten auf unser Mahl,
Es kam ein Mann, dessen Kopf war kahl.

Er war hektisch und fragt uns etwas,
Ob wir was gesehen hätten, aber bloß was?
Der Mann, er war Arzt und besaß einen Porsche Zeg,
Das war aber nicht mehr so, denn sein Auto war weg.

Da saßen wir also und aßen unsere Pizza und so,
Wir waren nur froh,
Dass unser Auto war noch da.

Jetzt erinner' ich mich, es passierte in Fort Lauderdale,
Nicht in Naples, was für ein fail.
Nach der Grübelei ist es wieder klar.

Das war ein kleines Urlaubs Resümee,
Geschrieben von mir, von Übersee.


Ein Gedicht/Ballade/Was-auch-immer
Von Robin S.
Aus dem Jahre 2014

Donnerstag, 9. Januar 2014

Die Großstadt und Ich

Das sind meine Assoziationen mit dem Thema Großstadt
  • viele Hochhäuser
  • viele Menschen
  • Armut
  • Menschen haben wenig Zeit
  • viele gestresste Menschen
  • starker Verkehr
  • große Kriminalität
  • viele Arbeitslose
war das die Aufgabe??

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